• Autos
    +10.447
  • Über uns
  • Blog
Auto hinzufügen
Auto hinzufügen
  1. Startseite
  2. Blog
  3. Nachrichten
  4. Aston Martin behält den V12 bis 2035 – aber nur in kleiner Stückzahl
Nachrichten

Aston Martin behält den V12 bis 2035 – aber nur in kleiner Stückzahl

Konstantin Lupandin
Konstantin Lupandin
Juli 14, 20263 Min. LesezeitAnsichten 155
Als bevorzugte Quelle hinzufügen
  1. Warum weniger als 1000 Autos pro Jahr wichtig sind
  2. Der neue V12 kam erst 2024
  3. Wo Aston Martin den V12 weiter nutzt
  4. Neue Plattform verbindet Sportwagen und SUV
  5. Warum es in der Kernpalette keine Plug-in-Hybride geben wird
  6. Der elektrische Aston Martin kommt später
  7. Was die Strategie für Käufer bedeutet

Inhalt

  1. Warum weniger als 1000 Autos pro Jahr wichtig sind
  2. Der neue V12 kam erst 2024
  3. Wo Aston Martin den V12 weiter nutzt
  4. Neue Plattform verbindet Sportwagen und SUV
  5. Warum es in der Kernpalette keine Plug-in-Hybride geben wird
  6. Der elektrische Aston Martin kommt später
  7. Was die Strategie für Käufer bedeutet
Aston Martin behält den V12 bis 2035 – aber nur in kleiner Stückzahl

Aston Martin will sich vom Zwölfzylinder nicht so schnell verabschieden. Das Unternehmen hat seinen 5,2-Liter-V12 mit zwei Turboladern bereits an die aktuellen Vorgaben in Europa und den USA angepasst, und die begrenzte Stückzahl dürfte es ermöglichen, ihn mindestens bis 2035 einzusetzen.

Die wichtigste Voraussetzung ist, den Absatz der V12-Modelle unter 1000 Autos pro Jahr zu halten. Das sagte Aston-Martin-CEO Adrian Hallmark in einem Interview mit Auto Express, das am 6. Juli 2026 veröffentlicht wurde. Car and Driver gab seine Aussagen am 8. Juli ausführlich wieder, und am 13. Juli tauchte das Thema erneut in der Fachpresse auf.

Es geht nicht darum, den V12 in alle Modelle der Marke zurückzubringen. Der Motor bleibt ein Pluspunkt für die Flaggschiff-Gran-Turismo-Modelle und limitierte Serien, während die Kernpalette um den V8, 48-Volt-Hybridsysteme und auf längere Sicht Elektroautos aufgebaut wird.

Warum weniger als 1000 Autos pro Jahr wichtig sind

Hallmark erklärte, dass Aston Martin bei jährlichen V12-Verkäufen von unter 1000 Einheiten mindestens bis 2035 von Ausnahmeregeln für kleine Stückzahlen profitieren könne. Das Unternehmen hat kein separates Rechtsdokument veröffentlicht, das die Anwendung der Regeln auf konkrete Modelle und Märkte erklärt. Deshalb sind die Aussagen des Managers bislang die wichtigste Quelle für diese Zahl.

In der Europäischen Union gelten tatsächlich Sonderregelungen für kleine Hersteller. Auf der offiziellen Seite der EU-Kommission zu den CO2-Vorgaben für Pkw heißt es, dass Hersteller, die für weniger als 1000 Neuzulassungen pro Jahr verantwortlich sind, im Folgejahr von einem individuellen Emissionsziel befreit sind. Für andere Kleinserienhersteller gibt es die Möglichkeit, gesonderte Erleichterungen zu beantragen.

Diese Regeln bedeuten nicht, dass jeder Motor automatisch bis 2035 zugelassen ist. Zertifizierung, Schadstoffemissionen, der Flottendurchschnitt und die Vorgaben des jeweiligen Marktes spielen ebenfalls eine Rolle. Aston Martin setzt darauf, den V12 mit technischer Überarbeitung und sehr kleiner Produktion zu erhalten.

Der neue V12 kam erst 2024

Am 1. Mai 2024 stellte Aston Martin die neue Generation des V12 offiziell vor. In der Meldung zum Beginn einer neuen V12-Ära nannte das Unternehmen 835 PS und 1000 Nm.

Der Hubraum von 5,2 Litern und das Biturbo-Konzept blieben zwar erhalten, doch der Motor bekam überarbeitete Zylinderköpfe, Nockenwellen, Ein- und Auslasskanäle, neue Einspritzdüsen und Turbolader mit geringerer Trägheit. Der Hersteller stellte zugleich klar, dass der Motor für die teuersten und seltensten Modelle gedacht ist.

Am 2. September 2024 debütierte der Motor im Serien-Vanquish der dritten Generation. Laut der offiziellen Vorstellung des Aston Martin Vanquish leistet das Auto 835 PS, liefert 1000 Nm und beschleunigt bis 345 km/h. Die Produktion des Vanquish wurde von Anfang an auf weniger als 1000 Exemplare pro Jahr begrenzt.

Parameter

Bestätigte Angaben

Status

Hubraum des V12

5,2 Liter

Offiziell von Aston Martin bestätigt

Aufladung

Zwei Turbolader

Offiziell von Aston Martin bestätigt

Leistung im Vanquish

835 PS

Offiziell von Aston Martin bestätigt

Drehmoment

1000 Nm

Offiziell von Aston Martin bestätigt

Richtwert für das jährliche V12-Volumen

Weniger als 1000 Fahrzeuge

Aussage des CEO im Interview

Voraussichtliche Laufzeit des V12

Mindestens bis 2035

Aussage des CEO im Interview

Zukünftige Modelle mit V12

Vollständige Liste nicht veröffentlicht

Noch unbekannt

Wo Aston Martin den V12 weiter nutzt

Der naheliegendste Träger des Motors bleibt der Vanquish. Er steht an der Spitze der frontmotorisierten Baureihe und passt bereits zur Strategie kleiner Stückzahlen. Der V12 eignet sich auch für Sonderprojekte wie Valour und Valiant, bei denen hoher Preis und limitierte Auflage wichtiger sind als Großserie.

Dabei hat das Unternehmen nicht versprochen, dass die nächste Generation des Vanquish zwangsläufig dieselbe Motorkonfiguration behält. Auch neue limitierte Serien nach den aktuellen Modellen wurden nicht genannt. Bestätigt ist nur der allgemeine Plan, den V12 weiterhin in kleinen Stückzahlen zu bauen.

Ein Sonderfall ist der Valkyrie. Sein frei saugender 6,5-Liter-V12 unterscheidet sich vom aufgeladenen Motor des Vanquish und gehört nicht zum selben Serienprogramm. Deshalb lassen sich Pläne für die Straßen- und Rennversionen des Valkyrie nicht einfach auf künftige Gran-Turismo-Modelle von Aston Martin übertragen.

Neue Plattform verbindet Sportwagen und SUV

Der Erhalt des V12 ist nur ein Teil der neuen Produktstrategie. Im Interview mit Auto Express sagte Hallmark, Aston Martin entwickle von Grund auf eine modulare Architektur. Sie soll die Basis für die nächste Generation von Sportwagen und SUVs bilden.

Nach Angaben des Unternehmenschefs soll die neue Konstruktion die Karosseriesteifigkeit erhöhen, ohne das Gewicht deutlich steigen zu lassen. Zu den genannten Entwicklungsrichtungen zählen steifere Aufnahmepunkte für das Fahrwerk, Hinterachslenkung und gemeinsame Komponenten für verschiedene Fahrzeugtypen.

Die ersten Modelle auf dieser Basis könnten in drei bis vier Jahren erscheinen, also ungefähr bis zum Ende des Jahrzehnts. Einen offiziellen Zeitplan, konkrete Fahrzeuge oder technische Daten der Plattform hat Aston Martin bislang jedoch nicht veröffentlicht.

Warum es in der Kernpalette keine Plug-in-Hybride geben wird

Die neue Architektur, so Hallmark, ist nicht für Plug-in-Hybride ausgelegt. Die Führung hält schwere Batterien und die Komplexität von PHEV für keinen ausreichenden Vorteil, vor allem wenn Besitzer das Auto selten an der Steckdose laden.

Stattdessen sollen künftige Verbrennermodelle mit 48-Volt-Mildhybridsystemen ausgerüstet werden. Eine solche Lösung erlaubt keine längere Fahrt nur mit Strom, kann den Motor aber beim Beschleunigen unterstützen, beim Bremsen Energie zurückgewinnen und Nebenverbraucher versorgen.

Das gilt nicht nachträglich für den Valhalla. Der Mittelmotor-Supersportler wurde bereits als vollwertiger Plug-in-Hybrid mit V8 und drei Elektromotoren entwickelt. Er bleibt ein eigenes Technikprojekt und nicht das Muster für die gesamte nächste Modellreihe.

Der elektrische Aston Martin kommt später

Die neue Plattform soll die Möglichkeit für einen vollelektrischen Antrieb mitdenken, doch der Start eines Serien-Elektroautos wurde in die 2030er verschoben. Das Unternehmen nannte kein genaues Datum und sagte auch nicht, ob das erste Elektromodell ein Sportwagen oder ein SUV sein wird.

Früher wollte Aston Martin das erste Elektroauto deutlich früher auf den Markt bringen. Die korrigierten Zeitpläne zeigen, dass die Marke auf eine Mischstrategie setzt: seltene V12 behalten, Mildhybride schrittweise einführen, den Start des Valhalla abschließen und parallel die Architektur für Batteriemodelle vorbereiten.

Was die Strategie für Käufer bedeutet

Der V12 in der Palette macht Aston Martin nicht günstiger oder verbreiteter. Im Gegenteil: Die begrenzte Produktion macht die Autos noch seltener und konzentriert den Motor auf die teuersten Versionen. Käufer müssen außerdem die regionalen Vorschriften beachten, denn die Verfügbarkeit eines bestimmten Modells kann sich zwischen Europa, den USA und anderen Märkten unterscheiden.

Bis 2035 wird der V12 wahrscheinlich nicht die wirtschaftliche Basis von Aston Martin sein, sondern die technologische und emotionale Spitze der Marke. Den Hauptabsatz werden Modelle mit V8, SUVs und schrittweise elektrifizierte Antriebe tragen.

Bestätigt sind derzeit der überarbeitete Motor, sein Einsatz im Vanquish und die Absicht der Führung, das jährliche V12-Volumen unter 1000 Fahrzeugen zu halten. Namen künftiger Modelle, ihre Starttermine und die Daten des 48-Volt-Systems wurden noch nicht genannt.

Finde noch heute dein nächstes Auto
Entdecke Hunderte von Inseraten von verifizierten Händlern und privaten Verkäufern. Intelligente Filter, detaillierte Fahrzeuginfos und Echtzeit-Updates - alles, was du für die richtige Entscheidung brauchst.
Zum Katalog

Andere Artikel

Tesla Semi in Europa: Daten und Debüt auf der IAA 2026
Nachrichten
Tesla Semi vor dem Europa-Debüt: Was vor der Messe in Hannover bekannt ist
August 23, 2026
Corvette Grand Sport X 2027: V8 oder Hybrid-Allrad
Nachrichten
Corvette Grand Sport und Grand Sport X: ein V8, zwei Konzepte für die Kraftübertragung
August 22, 2026
Jeep Wrangler Smoky Mountain 2027: Das ist neu am Willys
Nachrichten
Jeep Wrangler Smoky Mountain: echte Offroad-Sonderedition oder nur ein dekorierter Willys?
August 21, 2026
Czinger 21C Spyder: Was ist 3D-gedruckt?
Nachrichten
Czinger 21C Spyder: Was beim offenen Hypercar tatsächlich 3D-gedruckt ist
August 20, 2026
Hyundai Tucson 2027: Das ist neu in der fünften Generation
Koreanische Autoindustrie
Nachrichten
Neuer Hyundai Tucson offiziell vorgestellt: Das ändert sich in der fünften Generation
August 19, 2026
Mercedes-Benz C-Klasse 2027: Was sich ändert und warum der Diesel bleibt
Nachrichten
German cars
Mercedes-Benz C-Klasse 2027: Der Diesel bleibt, das Update geht weiter
August 18, 2026
Defender Dakar: Technik aus dem Rallye-Sieger für die Straße
Nachrichten
Defender Dakar für die Straße: Was vom Rallye-Sieger übernommen wurde
August 17, 2026
Porsche 911 GT2 Flachbau RS: Sonderwunsch vs. Serien-911
Nachrichten
German cars
Porsche 911 GT2 Flachbau RS: Sonderwunsch und Serien-911 im Vergleich
August 16, 2026
Elektrischer und Benzin-BMW M3: Warum zwei Antriebe
Nachrichten
German cars
Elektrischer und benzinbetriebener BMW M3: Warum BMW auf zwei Antriebe setzt
August 15, 2026
Toyota RAV4 GR Sport PHEV: Sport oder teurer Hybrid?
Nachrichten
Toyota RAV4 GR Sport PHEV: Sportversion oder einfach nur ein teurerer Hybrid?
August 14, 2026
236.530 Aktive Autos
10.447 Heute hinzugefügte Autos
24.454 Verkaufte Autos in den letzten 24 Stunden
8.580 Besuche im letzten Monat
3 Besuche in den letzten 24 Stunden
  • Autos
  • Über uns
  • Blog
  • Kontakt
  • [email protected]
© 2026 zvelta
© 2026 zvelta
NutzungsbedingungenDatenschutzrichtlinieInformationen für Händler
Get it on Google PlayDownload on the App Store