
Häufig gestellte Fragen
Citroën plant, das Serienmodell bis 2028 vorzustellen. Genaue Termine für Bestellstart und erste Auslieferungen wurden bislang nicht bekannt gegeben.
Citroën orientiert sich an einem Einstiegspreis von rund 15.000 Euro. Das ist jedoch kein veröffentlichter Listenpreis; endgültige Ausstattungen und Kaufkonditionen sind noch nicht bekannt.
Citroën hat bislang keine genauen Angaben zur Batteriekapazität, WLTP-Reichweite, Ladeleistung mit Wechsel- und Gleichstrom, Ladedauer, Serienausstattung und Batteriegarantie veröffentlicht.
Am 11. Oktober 2026 stellte Citroën den elektrischen 2CV Concept vor der Eröffnung des Pariser Autosalons vor. Hinter den vertrauten runden Scheinwerfern und dem gewölbten Dach steht das Projekt eines kleinen Autos für den Alltag. Der Hersteller plant, das Serienmodell bis 2028 vorzustellen, es in Europa zu produzieren und den Einstiegspreis bei etwa 15.000 Euro zu halten.
15.000 Euro sind ein Preisziel, kein veröffentlichter Listenpreis. In der Mitteilung zur Premiere des 2CV Concept beschreibt Citroën die Idee des künftigen Fahrzeugs. Endgültige Ausstattungen und Kaufkonditionen stehen noch nicht fest.
Was über den neuen 2CV bekannt ist
Punkt | Bekanntgegeben |
|---|---|
Fahrzeugtyp | Kompaktes Elektro-Konzeptfahrzeug |
Länge | 3,76 m |
Gewicht | Ziel: rund eine Tonne |
Position im Modellprogramm | Zwischen Ami und C3 |
Künftiges Serienmodell | Vorstellung bis 2028; Produktion in Europa geplant |
Batterie, Reichweite, Laden | Genaue Daten wurden in der Mitteilung zur Premiere nicht genannt |
Wie Citroën ihn erschwinglich machen will
Die Rückkehr der 2CV-Idee kündigte das Unternehmen am 22. Mai 2026 offiziell an. Schon damals galten Einfachheit, geringes Gewicht und Erschwinglichkeit als Grundlagen des Projekts. Die Präsentation im Oktober zeigte, wie diese Prinzipien konstruktiv umgesetzt werden.
Citroën verbindet die Gewichtsreduzierung mit der Möglichkeit, eine kleinere und günstigere Batterie einzusetzen. Das ist ein sinnvoller Ansatz für ein Alltagsauto, doch eine Tonne Fahrzeuggewicht allein beantwortet nicht die Frage nach der Reichweite. Ohne Angaben zur Batteriekapazität und zum Energieverbrauch lässt sie sich nicht berechnen.
Die Konstruktion sieht Stoßfänger vor, die von der Karosserie getrennt und einzeln austauschbar sind. Für Halter ist dabei interessant, dass sich ein beschädigtes Teil separat reparieren lassen könnte. Die Kosten für Teile und Arbeit sind jedoch noch unbekannt: Den neuen 2CV bereits vor dem Serienstart als günstig in der Reparatur zu bezeichnen, wäre verfrüht.

Was hinter dem Retrodesign steckt
Die runden Scheinwerfer stehen über die eigentlichen Karosserieflächen hinaus, die Blinker sitzen an den hinteren Dachsäulen und das Stoffdach lässt sich öffnen. Das Konzeptfahrzeug hat 18-Zoll-Stahlräder und eine schwarze Heckklappe, die bis zum Stoßfänger reicht. Diese Elemente zeigt das Ausstellungsfahrzeug; der Umfang der Serienausstattung ist noch nicht bekannt.

Im Innenraum ersetzt ein quer angeordneter Zylinder mit Bedienelementen das sonst übliche massive Armaturenbrett. Dazu kommen ein Einspeichenlenkrad, ein 8-Zoll-Touchscreen und ein herausnehmbarer Korb anstelle der Mittelkonsole. Das Radiomodul Radioën lässt sich herausnehmen und als separater Lautsprecher nutzen. Einfachheit bedeutet hier eher mehr Freiraum als den vollständigen Verzicht auf Elektronik.

Drei leicht zu übersehende Details
Auf dem Bremspedal ist eine Schildkröte abgebildet, auf dem Gaspedal ein Hase.
Die Türfächer sind für Eier ausgelegt – eine Anspielung auf den ursprünglichen Entwicklungsauftrag für den alten 2CV.
Die Zahlen 48, 90 und 26 auf der Windschutzscheibe stehen für die Jahre der Premiere des Originals, des Produktionsendes und der Vorstellung des neuen Konzepts.
Warum Eier in dieser Geschichte wieder auftauchen
Wie die offizielle Geschichte des Citroën 2CV erinnert, sollte sein Vorgänger TPV vier Personen und 50 kg Gepäck transportieren können. Die Anforderung an den Fahrkomfort wurde anschaulich formuliert: Ein Korb mit Eiern sollte über ein gepflügtes Feld befördert werden, ohne dass sie zerbrechen.
Der Serien-2CV wurde erstmals am 7. Oktober 1948 der Öffentlichkeit vorgestellt. Das letzte Exemplar lief am 27. Juli 1990 im portugiesischen Mangualde vom Band. Die heutigen Türfächer sind deshalb ein historischer Scherz der Designer. Sie belegen weder Fahrkomfort noch Geländetauglichkeit des elektrischen Nachfolgers.

Welche Zahlen künftige Käufer erwarten sollten
Die größte Lücke sind derzeit die Angaben zu Batterie und Laden. Für eine Bewertung des Serien-2CV werden benötigt:
nutzbare Batteriekapazität und WLTP-Reichweite;
Ladeleistung mit Wechsel- und Gleichstrom sowie die Ladedauer;
der Preis der Basisversion und ihre Ausstattung;
Batteriegarantie und Lieferzeiten im jeweiligen Land.
Erst diese Daten zeigen, wie gut das Fahrzeug für die tägliche Strecke und Fahrten ins Umland geeignet ist.
Wann der neue 2CV gekauft werden kann
Der Zeitrahmen „bis 2028“ bezieht sich auf die Vorstellung des Serienmodells. Genaue Termine für den Bestellstart und die ersten Auslieferungen nennen die geprüften offiziellen Unterlagen nicht. Der neue 2CV ist vorerst wegen seines konkreten Konzepts interessant: kompakte Karosserie, konsequente Gewichtskontrolle und austauschbare Teile. Wie gut sich diese Lösungen mit Preis und Alltagstauglichkeit verbinden lassen, wird erst nach Veröffentlichung der Seriendaten klar.









