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Audi A3 2027: mehr Displays, weniger Tasten und neue Assistenten

Konstantin Lupandin
Konstantin Lupandin
25. Juni 20263 Min. LesezeitAufrufe: 645
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  1. Was sich im Innenraum des Audi A3 geändert hat
  2. Welche Funktionen dazukommen
  3. Welche Assistenten nun mehr können
  4. Parken per Smartphone und Streckenlernen
  5. Was gleich bleibt
  6. Kurz gesagt

Inhalt

  1. Was sich im Innenraum des Audi A3 geändert hat
  2. Welche Funktionen dazukommen
  3. Welche Assistenten nun mehr können
  4. Parken per Smartphone und Streckenlernen
  5. Was gleich bleibt
  6. Kurz gesagt
Audi A3 2027: mehr Displays, weniger Tasten und neue Assistenten

Häufig gestellte Fragen

Audi führt eine zum Fahrer gebogene Panoramadisplay-Einheit mit einem 11,9 Zoll großen Audi virtual cockpit und einem 12,8 Zoll großen zentralen MMI-Bildschirm ein. Außerdem gibt es im mittleren Armaturenbrett weniger einzelne Bedienelemente, während der physische Scroll-Drehregler am Lenkrad erhalten bleibt.

Der adaptive Fahrassistent plus kombiniert adaptiven Tempomat und Spurführung, kann auf der Autobahn den Spurwechsel unterstützen und vor einer roten Ampel bremsen. Mit Park Assist Pro lässt sich ein Parkvorgang über die myAudi-App starten, während der Fahrer außerhalb des Fahrzeugs ist. Trainiertes Parken kann zudem bis zu fünf zuvor gelernte Manöver mit jeweils bis zu 50 Metern speichern.

Nein. Laut Artikel handelt es sich weiterhin um Assistenzsysteme, nicht um autonomes Fahren. Der Fahrer muss die Straße im Blick behalten, eingriffsbereit sein und die Grenzen des Systems beachten.

Audi hat die A3-Baureihe für das Modelljahr 2027 überarbeitet. Das ist kein Generationswechsel, sondern eine spürbare Neugestaltung von Innenraum, Bedienoberfläche und elektronischen Helfern. Die wichtigste Neuerung ist eine neue geschwungene Einheit aus zwei Displays und die Verlagerung eines Teils der gewohnten Bedienung in die digitale Welt. Die Überarbeitung ist für A3 Sportback, A3 Sedan, A3 allstreet sowie S3 und RS 3 angekündigt.

Das Unternehmen nennt die Details in der offiziellen Mitteilung zu den überarbeiteten Audi A3. Die ersten Fahrzeuge mit neuer Ausstattung sollen ab Mitte September 2026 zu den europäischen Händlern kommen. Für andere Märkte können Ausstattung, Termine und Preise abweichen.

Was sich im Innenraum des Audi A3 geändert hat

Das neue Armaturenbrett ist rund um das Panoramadisplay aufgebaut: Vor dem Fahrer sitzt das 11,9 Zoll große Audi virtual cockpit, daneben der 12,8 Zoll große zentrale MMI-Bildschirm. Die Displayeinheit ist zum Fahrer hin gebogen, und die Dekoreinlage auf der Instrumententafel ist breiter geworden und zieht sich bis zur Beifahrertür.

Im Vergleich zur bisherigen Gestaltung gibt es im Innenraum weniger einzelne Bedienelemente im mittleren Bereich des Armaturenbretts. Gleichzeitig hat Audi den physischen Scroll-Drehregler am Lenkrad in allen Varianten des überarbeiteten A3 beibehalten. Die kabellose Ladefläche mit 25 W ist jetzt zum Fahrer hin ausgerichtet, und die Mittelkonsole hat eine neue Form erhalten.

Das ist ein wichtiger Wandel in der Bedienlogik: Ein Teil der Funktionen wird künftig häufiger über MMI statt über einzelne Tasten gesteuert. Audi veröffentlicht keine einheitliche Liste aller Funktionen, die von Tasten auf den Bildschirm wandern, daher sollte man vor dem Kauf die konkrete Fahrzeugversion vor Ort prüfen.

Welche Funktionen dazukommen

Neue Ausstattung

So funktioniert es

Worauf zu achten ist

Panoramadisplay

Kombiniert das 11,9 Zoll große digitale Kombiinstrument und den 12,8 Zoll großen zentralen MMI-Bildschirm.

Benutzeroberfläche und App-Angebot können je nach Markt und Ausstattung variieren.

Adaptiver Fahrassistent plus

Verbindet adaptiven Tempomat und aktives Spurführen bis 210 km/h; auf der Autobahn kann er nach dem Setzen des Blinkers den Spurwechsel unterstützen.

Das ist ein Assistenzsystem, kein autonomes Fahren.

Online- und Schwarmdaten

Unterstützen den Assistenten dabei, die Geschwindigkeit am Durchschnittstempo des Verkehrs auszurichten und die Spur zu halten, wenn keine sichtbaren Markierungen vorhanden sind.

Für den adaptiven Fahrassistenten plus sind die Online-Daten drei Jahre nach Übergabe des Fahrzeugs enthalten; danach lässt sich die Laufzeit gegen Aufpreis verlängern.

Park Assist Pro

Ermöglicht es, einen Parkvorgang oder das Ausfahren aus der Lücke über die myAudi-App zu starten, während der Fahrer außerhalb des Fahrzeugs ist.

Die Verfügbarkeit hängt von Ausstattung, Land und Kompatibilität der digitalen Dienste ab.

Trainiertes Parken

Das Fahrzeug kann sich bis zu fünf wiederkehrende Parkmanöver mit einer Länge von bis zu 50 Metern merken.

Die Funktion muss einmal auf der konkreten Strecke angelernt werden, etwa bei der Einfahrt in die Garage.

Welche Assistenten nun mehr können

Die wichtigste Neuerung ist der adaptive Fahrassistent plus. Das System kombiniert Distanzregeltempomat und Spurführung. Audi gibt an, dass es auf der Autobahn nach dem Setzen des Blinkers den Spurwechsel unterstützen und außerdem vor einer roten Ampel automatisch bremsen kann.

Wenn das Fahrzeug nicht vollständig zum Stillstand gekommen ist, kann es nach dem Wechsel auf Grün weiterfahren. Für die Längs- und Querführung setzt Audi erstmals auf Online- und Schwarmdaten. Der Hersteller beschreibt das als Hilfe bei der Wahl der Geschwindigkeit und beim Halten der Spur, wenn die Markierungen schlecht erkennbar sind oder fehlen.

Solche Funktionen machen den A3 nicht zu einem autonomen Auto. Auch mit aktivem Assistenten muss der Fahrer die Straße im Blick behalten, eingriffsbereit sein und die Grenzen des Systems beachten. Audi betont diesen Grundsatz auf seiner Seite zu den Fahrerassistenzsystemen ausdrücklich.

Parken per Smartphone und Streckenlernen

Der überarbeitete A3 kann mit vier Weitwinkelkameras ausgestattet werden, die ein 360-Grad-3D-Bild rund um das Fahrzeug erzeugen. Auf dem MMI-Bildschirm kann der Fahrer den Blickwinkel ändern, das Bild vergrößern und beim Rangieren Hilfslinien nutzen.

Park Assist Plus und Pro nutzen Kameras, um Parkmarkierungen zu erkennen. Nach der Aktivierung steuert das System selbst Lenkung, Beschleunigung, Bremsen und Gangwechsel. In der Pro-Version kommt ein Fernmodus hinzu: Der Fahrer kann das Auto verlassen und den Parkvorgang über myAudi starten. Mehr zu den Möglichkeiten digitaler Dienste und Abo-Funktionen erklärt Audi auf der offiziellen Seite zu den Digital Services.

Die Funktion Trainiertes Parken ist für wiederkehrende Situationen gedacht: eine schwierige Einfahrt in die Garage, ein enger Hof oder ein schmaler Carport. Nach einer einzigen Lernfahrt kann der A3 das gespeicherte Manöver wiederholen. Im MMI-Speicher lassen sich bis zu fünf solcher Abläufe hinterlegen.

Was gleich bleibt

Audi hat mit diesem Update keinen vollständigen Wechsel der Antriebspalette angekündigt. In der europäischen Mitteilung sind weiterhin Benzin- und Dieselversionen mit 116 und 150 PS, Plug-in-Hybride mit 204 und 272 PS sowie S3 und RS 3 genannt. Im Mittelpunkt der Überarbeitung stehen also die digitale Architektur des Innenraums, die Parkfunktionen und die Assistenten, nicht eine neue Antriebstechnik.

Wer einen A3, S3 oder RS 3 wählt, sollte deshalb nicht nur Motor und Ausstattung prüfen, sondern auch die Bedienung der neuen Oberfläche. Wichtig sind die Pakete Tech, Tech plus und Tech pro, die Funktion von myAudi im eigenen Land, die Laufzeit der verbundenen Dienste und die Verfügbarkeit des Parkens aus der Ferne. Grundlegende Informationen zum Modell stellt Audi auf der offiziellen Seite des Audi A3 Sportback bereit.

Kurz gesagt

  • Die Überarbeitung der A3-Familie gehört zum Modelljahr 2027 und betrifft A3, S3 und RS 3.

  • Im Innenraum kommt eine Panoramadisplay-Einheit aus 11,9- und 12,8-Zoll-Displays zum Einsatz.

  • Der Assistent kann beim Spurwechsel, beim Bremsen vor roter Ampel und beim Parken helfen, ersetzt aber nicht den Fahrer.

  • Ein Teil der Online-Funktionen ist zeitlich begrenzt und kann nach den ersten drei Jahren eine Verlängerung erfordern.

  • Audi plant den Verkauf der überarbeiteten Fahrzeuge in Europa ab Mitte September 2026.

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